FEB 17 2014

Fußball 1. Männermannschaft

4:4 im Testspiel

4:4 im Testspiel
Bereits das zweite Spiel innerhalb von 7 Tagen sollte die Döbbricker Mannschaft an diesem Wochenende auf heimischen Rasen austragen. Bedingt durch eine Hallenturnierteilnahme im Dezember 2012 in Senftenberg, lernte man hier den Kreisklassenvertreter der 2.Kreisklasse Senftenberg, den SV Blau-Weiß Sedlitz, kennen.

Bereits zum damaligen Zeitpunkt gehörte Sedlitz zum oberen Tabellendrittel der heimischen Liga und konnte sich mittlerweile als Spitzenreiter in dieser Saison etablieren. Nach einigen Telefonaten in den Vorbereitungsperioden des letzten Jahres, konnte man sich nun recht schnell über ein Testspiel einig werden. Auch wenn es zwischen Döbbrick und Sedlitz mit knapp 45km nicht die typische Entfernung eines Kreisklassenspieles ist, nahmen die Sedlitzer den Trip in den Spree-Neiße-Kreis trotz nass-kalten Wetterlagen gern auf sich.

Nach der gezeigten Leistung am letzten Wochenende und dem gelungen Ergebnis, nahmen sich die VfB-Akteure einen abermaligen erfolgreichen Ausgang vor und starteten so recht zielgerichtet in die Partie.

Bedingt durch die Anwesenheit einiger Spieler, die am letzten Wochenende nicht zur Verfügung standen, konnte Trainer B.Piesker die Formation auf einigen Positionen noch effektiver ausnutzen. Sicherlich kann man den Platzverhältnissen, bedingt durch das kampfbetonte Spiel der letzten Woche und dem einsetzenden Regen, einen Anteil am Spielverlauf zuschreiben. Andererseits verstand es die Mannschaft nicht aus einer geregelten Abwehr ein ansehnliches Angriffsspiel aufzuziehen.

Von Beginn an waren es die Gäste, welche angetrieben durch ihren marokkanischen Spielmacher Ch.Nkeng, den VfB´lern ihr Spiel aufzwängten. Bedingt durch Unzulänglichkeiten im Abwehrverbund der Rot-Weißen, welche sich im Laufe des Spieles noch häuften, spielten diese sich das ein und andere Mal durch die Abwehr hindurch. Mit etwas mehr Übersicht hätte sich niemand aus Döbbricker Sicht über einen schnellen Rückstand wundern brauchen. Im weiteren Verlauf konnte sich die Piesker-Elf jedoch etwas davon lösen und durch eine geschickte Einzelaktion von T.Pawlowski in Führung bringen. Doch diese hielt nicht lange an und Sedlitz konnte mit Hilfe eines sehr fragwürdigen Handelfmeters ausgleichen.

Döbbrick lies sich dadurch nicht schocken und konnte vor dem Pausenpfiff wiederum durch recht ansehnliche Spielzüge der beiden gut aufgelegten 6´er Ch.Kuhla und F.Naumann, das Ergebnis auf 3:1 ausbauen.

Mit diesem Ergebnis ging es in die Halbzeit, jedoch befanden sich wohl noch zu Beginn der zweiten Hälfte des Spiels einige VfB Dpieler noch in der Kabine. Denn nach rund 20 Sekunden zu Beginn der zweiten 45min. stand es plötzlich 2:3. Bedingt durch fehlende Absprachen konnten sich S.Glode und S.Schulz nicht einigen wer den Sedlitzer-Angreifer deckt, welcher wiederum kopfballstark zum Mitspieler weiterleitete, der unbedrängt den 2:3 Anschlusstreffer markieren konnte. Doch auch dieses Mal ließ sich die Heimmannschaft nicht lang bitten und erzielte nach kurzer Umstellung in der Abwehr und einem wirklich gelungenem Angriff das 4:2. Leider hatte dieses Ergebnis abermals nicht lange bestand!

Bedingt durch den robusten Einsatz von S.Glode, aber auch durch eine etwas eigenwillige Auslegung des Schiedsrichters, kam es zu einem neuerlichen Elfmeter. Welcher sicher zum 4:3 verwandelt wurde.

Und wie es oftmals in solchen Spielen so ist, kam der Gast noch zum erhofften 4:4 Ausgleichstreffer. Ein recht gut getretener Freistoß segelte an allen Spielern im Strafraum vorbei, kam kurz vor dem Torwart der Rot-Weißen auf und rutschte auf dem mittlerweile aufgeweichten Rasen in die lange Ecke. Mit etwas mehr Übersicht und Geschick wäre dieser Treffer zu verhindern gewesen. Was letztlich Positives aus diesem Spiel bleibt, ist neben der Erkenntnis auch nach Gegentreffern den erneuten Torerfolg zu suchen, die Tatsache, dass Trainer B.Piesker keine Verletzten zu beklagen hatte.

An der Situation im Abwehrverbund sollte jedoch in den Trainingszeiten gearbeitet werden. Im letzten Test in Spremberg am kommenden Sonntag, sollte hier ein weitaus gefestigter Eindruck hinterlassen werden.

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